Angemessene Eigenkapitalverzinsung bei gemischtwirtschaftlichen Unternehmen am Beispiel Wasserwirtschaft

Gemischtwirtschaftliche Unternehmen unterliegen aufgrund der Beteiligung privater als auch öffentlicher Partner konträren Interessen. Den Motiven der öffentlichen Daseinsversorger steht das Ziel Gewinne für den privaten Partner zu erwirtschaften gegenüber. Im Wassersektor unterliegen diese Unternehmen zudem den kommunalrechtlichen Vorgaben. Im Rahmen der Gebührenkalkulation bestehen Ausgestaltungsalternativen lediglich durch die Möglichkeit kalkulatorische Kosten anzusetzen. Das OVF NRW hat für das Jahr 2016 einen maximalen kalkulatorischen Zinssatz von 6,59% empfohlen. Der Beitrag untersucht mittels moderner Ansätze der Kapitalmarkttheorie kritisch, inwieweit ein Zinssatz in dieser Höhe für gemischtwirtschaftliche Unternehmen gerechtfertigt ist.

Von: A. Hoffjan (Zus. mit K. Ruikis)
Erschienen in der Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen, Band 39 (2016), Beiheft 48, S. 61-74.

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Asset Management in der Wasserversorgungspraxis aus ökonomischer Perspektive

Die Wasserversorgungsbranche sieht sich seit geraumer Zeit mit einem zunehmenden Kostendruck konfrontiert. Dieser hat zur Folge, dass die wirtschaftlichen Aspekte im Rahmen des Asset Managements an Bedeutung gewinnen und damit auch Controlling-nahe Aufgaben zusehends in den Vordergrund rücken. Der folgende Artikel widmet sich daher neben dem aufbauorganisatorischen Umsetzungsstand des Asset Managements insbesondere der ablauforganisatorischen Schnittstelle zum Controlling. Die Vorstellung geeigneter Handlungs- und Gestaltungsempfehlungen liefert darüber hinaus Impulse für die zukünftige Weiterentwicklung des strategischen Asset Managements.

Von: A. Hoffjan (Zus. mit A. Müller)
Erschienen in Energie wasser praxis, 67. Jg. (2016), Heft 8, S. 46-50.

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Alles klar beim Netzübergang? - Kommentar zur geplanten Novellierung des EnWG und der ARegV

Die Erwartungen an die Neufassungen des § 46 EnWG und der ARegV waren hoch. Vor allem bei der Rechtssicherheit im Netzübergang gibt es großen Handlungsbedarf. Die nun vorliegenden Entwürfe sind bedeutende Schritte auf dem Weg zu einem rechtssicheren Netzübergang. Sie gehen an entscheidenden Stellen allerdings nicht weit genug.

Im ew Magazin für die Energiewirtschaft Ausgabe 07/16 ist ein Kommentar der KVK zu den geplanten Novellierungen des EnWG und der ARegV erschienen.

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Strategisches Regulierungsmanagement in der anreizregulierten Netzwirtschaft

Die vorliegende empirische Untersuchung widmet sich den Aufgaben, Organisationsformen und Zielen des strategischen Regulierungsmanagements von Stromnetzbetreibern unter der seit Januar 2009 geltenden ARegV. Durch das explorative Vorgehen und die Durchführung einer vergleichenden Feldstudie, leistet sie einen Beitrag zur betriebswirtschaftlichen Diskussion der Steuerung regulierter Unternehmen.

Erschienen im 2. Heft 2015 der ZFBF
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Die Bewertung von Energieverteilnetzen bei Konzessionsübergängen – Status quo und Perspektiven für eine Neuorientierung

Dieser Artikel untersucht Auswirkungen rechtlicher Gesetzesauslegungen auf die Ausgestaltung des Bewertungsverfahrens für Energieverteilnetze.

Erschienen im 3. Heft 2014 der BFuP
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Normorientierte Unternehmensbewertung – Bewertung von Verteilnetzen im Rahmen eines Konzessionsübergangs

Diese Publikation von Herrn Dr. Meier aus dem Jahr 2014 behandelt die Thenem Unternehmensbewertungen auf Basis gesetzlicher Vorgaben, Konkurrierende Wertkonzepte zur Ermittlung des Übernahmepreises von Energieverteilnetzen, Energieverteilnetz-Übertragungen im Rahmen von Konzessionsübergängen und Normzweckadäquate Bewertungsansätze - Möglichkeiten einer Neuorientierung
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Strategische Handlungsoptionen in regulierten Branchen – Unternehmerische Einflussnahme auf regulatorische und politische Entscheidungsprozesse am Beispiel der Energiewirtschaft

Der vorliegende Beitrag untersucht die Art der unternehmerischen Partizipation im regulatorischen Entscheidungsprozess und mögliche Unternehmensstrategien des Lobbyings im Hinblick auf Einsatz und Wirkung

Von: A. Hoffjan, (Zus. mit N. Fiedler, M. Lachmann, L. Schuchardt)
In: Betriebswirtschaftliche Forschung und Praxis 2013, Heft 4
Zur BFuP Website und dem Artikel geht es hier.

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Zur Interdependenz von Regulierung und interner Unternehmensrechnung: Netzübergänge im Rahmen der Anreizregulierung

Die Autoren zeigen in diesem Beitrag am Beispiel der Regulierung der Netznutzungsentgelte in der Energiewirtschaft, welche Erlös- und Preiswirkungen sich durch Gestaltungsspielräume bei der Abwicklung von Netzübergängen zwischen Netzbetreibern ergeben.

Von: A. Hoffjan, (Zus. mit S. Agne, H.-W. Ufer)
In: Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung 2011, Heft 5
Mehr erfahren Sie auf zfbf.de

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Investitionsanreize der Anreizregulierungsverordnung in der Energiewirtschaft

In diesem Artikel aus dem 1. Heft 2010 wird insbesondere die Thematik der Investitionsanreize der Anreizregulierung behandelt.

Von: A. Hoffjan, (Zus. mit S. Ißleib, L. Schuchardt, H.-W. Ufer)
In: Zeitschrift für öffentliche und gemeinwirtschaftliche Unternehmen 2010, Heft 1
Den Artikel finden Sie hier

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Eine Konzeption zum Regulierungsmanagement im Kontext der Anreizregulierung

In der betriebswirtschaftlichen Forschung ist der Begriff Regulierungsmanagement inhaltlich bisher nicht eindeutig definiert. Ziel dieses Beitrages ist es eine Definition herzuleiten und eine Konzeption zu skizzieren.

Von: A. Hoffjan (Zus. mit L. Schuchardt)
In: Zeitschrift für Energiewirtschaft 2009, Heft 3
Den Artikel finden Sie hier.