Mit Inkrafttreten der novellierten Anreizregulierungsverordnung sind die darin getroffenen Neuregelungen von Behörden und Netzbetreibern zum Teil unmittelbar, teilweise erst mit Beginn der dritten Regulierungsperiode umzusetzen.

Ein zentraler Bestandteil der Novelle ist die Einführung des Kapitalkostenabgleichs mit Beginn der dritten Regulierungsperiode, welcher sowohl einen Kapitalkostenauf- als auch einen Kapitalkostenabschlag enthält. Der Kapitalkostenaufschlag soll den bisherigen Verzug zwischen Investitionszeitpunkt und Berücksichtigung in der Erlösobergrenze kompensieren. Der Kapitalkostenabschlag führt zu einer jährlichen Abschmelzung der Erlösobergrenze um die Abschreibung des kalkulatorischen Anlagevermögens.

Sowohl die Berechnung als auch der Prozess des Kapitalkostenabgleichs folgt nicht an allen Stellen der Logik zur Ermittlung des kalkulatorischen Anlagevermögens. Zudem existieren weitere „Stolpersteine“ in Form von Ausnahmeregelungen und Regelungslücken.

In unserer Fachveranstaltung bringen wir Ihnen den Berechnungsprozess und die möglichen „Stolpersteine“ anhand praxisnaher Fallbeispiele näher, so dass Sie auf das Thema Kapitalkostenabgleich optimal vorbereitet sind.

"Kapitalkostenabgleich in der Anreizregulierung"
am Mittwoch, den 17. Mai 2017
10:00 Uhr – 16:00 Uhr
Bayenthalgürtel 9, 50968 Köln-Marienburg

am Dienstag, den 23. Mai 2017
10:00 Uhr – 16:00 Uhr
Frankfurter Str. 71-75, 65760 Eschborn
Programm & Anmeldeformular